Familientag in Graz

Was hat ein Papierdrachen mit Fichtenzapfen zu tun? Was verbindet den Malpinsel mit dem Brettspiel, den Geschichtenerzähler mit orientalischen Tänzen? Und was haben ein Kinderkleider-Bazar, Luftballons und geschminkte Kinder gemeinsam?

Sie alle waren Teil des interkulturellen Familienfestes, das diesmal knapp 550 Personen ins Bildungshaus Schloss St. Martin lockte. Und sie sollten nicht enttäuscht werden: Denn so bunt wie Familien heutzutage sind, so bunt waren auch die Angebote beim Familienfest. Schließlich bedeutet Vielfalt Bereicherung und die Chance, Gemeinsames auch in Unterschieden zu entdecken.

Daher wurde beim interkulturellen Familienfest das gesamte Schloss zur Spiel- und Bildungswiese, auf der es vieles zu entdecken gab. Umrahmt von der Straßganger Trachtenkapelle gab der HIB.art.Chor drei seiner Stücke auf der Bühne im Schlosshof zum Besten. Außerdem begeisterte eine internationale Tanzgruppe mit afghanischen Volkstänzen. Später stellte Sepp Spanner mit Teilen des musikost-Chors Kostproben der neuen CD vor.

Im und um das Schloss bewegte sich Jung und Alt von einer Station zur nächsten. Da wurde gemeinsam musiziert, gemalt, getanzt und gespielt. Man konnte den Wald als Lebensraum entdecken, dem Geschichtenerzähler lauschen, eine Schnitzeljagd bewältigen, verschiedene Sprachen kennen lernen und vieles mehr. Für die kulinarische Zufriedenheit sorgte die allseits geschätzte St. Martiner Schloss-Küche mit nationaler und internationaler Küche.

Außerdem kam erstmals der Familien-Kreativpass zum Einsatz. Mit diesem Pass erhalten alle Familien ein Geschenk, wenn sie in den nächsten drei Jahren an speziellen Veranstaltungen in St. Martin teilnehmen. Besonders toll daran: Diese speziellen Veranstaltungen sind kostenlos! Im Zuge des EU-Projektes „Urban Diversity“ fördert das Bildungshaus damit die kulturelle Vielfalt in Graz und die Beteiligung an Bildung!

 

 

 

 

 

 

 

Das Projekt wird von der Europäischen Union (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich kofinanziert.
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